SPD Gemeindeverband Traben-Trarbach

Unsere Kandidaten und Kandidatinnen

für die Wahl des Gemeinderates am 9. Juni 2024

6 Frauen, 6 Männer! Davon 6 parteilose Bürgerinnen und Bürger aus Reil und 6 Mitglieder des SPD-Ortsvereins stehen zur Wahl des Reiler Gemeinderates. 

Bernd Greis -Bürgermeisterkandidat-

Bernd Greis ist verheiratet mit Kerstin. Sie haben zwei Kinder: Tim und Anica. Bernd ist selbständiger Unternehmer. Er ist aktiv im Theaterverein, als Klimaschutzpate und überall, wo Hilfe gebraucht wird. 
 

 Liebe Reilerinnen und Reiler, 

„Wer ist das eigentlich und warum will er Bürgermeister werden?“ 

Diese Fragen stellen sich sicher viele von euch. Denn obwohl ich in Reil geboren und aufgewachsen bin und auch meine Familie hier gegründet habe, lebte ich 25 Jahre beruflich bedingt in Bayern. 

Als junger „Bibad“ war ich aktiv im Sport- und Theaterverein und auch beim MSC dabei. Ganz klar, das Vereinsleben war mir schon immer wichtig! 

Meine Familie und ich sind nie von Reil losgekommen. Unsere Wohnung in der Bergstraße war immer unser Anziehungspunkt. Sie wurde nie aufgegeben und die meisten Urlaube verbrachten wir in Reil. 

Nach meiner Ausbildung zum Flugzeugmechaniker in Büchel begann ich 1988 ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Aachen. Vier Jahre später schloss ich mein Studium ab und fand meine erste Anstellung 1992 bei HEEGE-Freizeittechnik in Laubach. 

Berufsbegleitend studierte ich Betriebswirtschaft. Das war eine gute Vorbereitung, denn später machte ich mich selbständig. Ich übernahm die ASAB-GmbH ( www.asabgmbh.de ) in Augsburg und konnte das Gelernte anwenden und umsetzen. 
Vor ein paar Jahren habe ich die Firmenleitung an einen bewährten Mitarbeiter übertragen.

Das und auch die Corona-Notwendigkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, haben unserer Familie die Chance eröffnet, wieder ganz nach Reil zu ziehen. Unsere Tochter Anica kam uns zuvor, denn sie studierte in Trier Jura und fand ihren Lebensmittelpunkt in Reil. 
Unser Sohn Tim ist Forstingenieur und arbeitet beim Bayerischen Landesamt. Er hat nette Freunde in Donauwörth und hält dort die Stellung.

Meine Frau Kerstin und ich kehrten also zurück zu unseren Wurzeln und bauten ein Haus beim Sportplatz. Jetzt sind wir wieder Reiler!

„Was liegt nach dieser Entscheidung näher, als hier in Reil bei der Gestaltung des Dorfes aktiv mitzuarbeiten?“ habe ich mich gefragt. Und als mich Dagmar von der SPD-Fraktion ansprach, ob ich als Klimaschutzpate und später im Gemeinderat aktiv werden möchte, habe ich nicht gezögert. 
Dazu entschieden, auch als Bürgermeister zu kandidieren, habe ich mich erst etwas später, nachdem ich das Team näher kennenlernte und dessen Unterstützung mich überzeugte.
Denn nicht nur aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich: die besten Lösungen erreicht nur ein gut funktionierendes Team! 
 

Lasst uns gemeinsam unsere Gemeinde Reil so gestalten, dass Reil ein attraktiver zukunftsfähiger Ort bleibt. Hier sollen Jung und Alt harmonisch zusammenleben können. Hier sollten wir alles finden, was wir brauchen: Kita, Schule, Jugendarbeit, Vereinsangebot, Einkaufsmöglichkeiten, Nahverkehrsanbindung, schnelles Internet, vielfältige berufliche Perspektiven - vor allem für junge Familien, aber auch würdevolles und wo notwendig betreutes Wohnen im Alter. 

 

Dagmar Barzen

Glücklich verheiratet, 60 Jahre alt.  

Ich lebe Ehrenamt: 

Hospizhelferin, Lesepatin jeden Dienstag in der Reiler Grundschule, Vorsitzende der Stiftung für die Betroffenen der Amokfahrt 1.12.2020 in Trier, 

im Koordinationsteam des VG-weiten Netzwerks „Saubere Umwelt und nachhaltiges Leben“, 1. Beigeordnete in Reil, Mitglied im Gemeinderat und Verbandsgemeinderat, Vorsitzende des Festausschusses „Wein am Fluss“ in Reil, Mitglied im Koordinationsteam zur Vorbereitung des 3. Freiwilligen Mitmachtags der VG, habe 1,5 Jahre gemeinsam mit 3 Frauen in Reil einen Deutschsprachkurs für Ukraine- Flüchtlinge geleitet. 

Für mich sind wichtig: 

Miteinander im Dorf, Umwelt- und Klimaschutz, Kita und Grundschule erhalten, Bahnanschluss und ÖPNV stärken, Projekt Leben im Alter starten! 

 

Für alternative Wohnformen interessiere ich mich schon lange. So möchten mein Mann Christoph und ich bis zum Tod selbstbestimmt leben und nicht in ein Pflege- oder Seniorenheim ziehen. „Leben im Alter – Reiler Haus der Zukunft“ wäre meine Wunschvorstellung. Ein Haus mit 10 bis 12 Appartements im Dorf: jeder hätte eine abgeschlossene Wohneinheit mit Kochnische und Bad. Eine große Küche und einen Aufenthaltsraum für die Gemeinschaft wären vorgesehen. Autos, Waschmaschinen, Garten und vieles mehr könnten gern gemeinsam genutzt werden. Auch der Bereich Pflege soll ein Teil des Projektes sein. Ein solches Projekt müsste vom neuen Gemeinderat aktiv unterstützt werden. Dafür möchte ich mich als Ratsmitglied einsetzen.

Dorfentwicklung

Wir wollen unser Dorf weiterentwickeln und unsere Stärken
bewahren:
- Grundschule und Kindergarten mit sicheren Wegen für unsere Kinder
- Basketballplatz für Jugendliche
- Jugendbeauftragter
- altersgerechtes Wohnen
- Straßenweinfest wieder feiern
- Glasfaserausbau
- Bauplätze vor allem für Familien auf Kuhlert
- Bürgerinformation- und beteiligung 

 

Rüdiger Nilles

Ich bin 60 Jahre. Reil ist meine Heimat. Das Ehrenamt lebe ich und bin froh, dass sich so viele Reiler in vielfältiger Weise im Ort engagieren. Im Dorf bin ich fest verwurzelt. Im Gemeinderat bin ich seit 2009, im Verbandsgemeinderat seit 2014. Hier setze ich mich als Ratsmitglied und Mitglied im Werkauschuss, dem Bäderausschuss, dem Tourismuszweckverband und nicht zuletzt im Ausschuss für Brandschutz und technische Hilfeleistung für Reil und die gesamte Verbandsgemeinde ein. In Reil bin ich in der freiwilligen Feuerwehr – nach über 25 Jahren als Wehrführer und Vorsitzender jetzt in der Leitung der Bambini-Feuerwehr, im Karnevalverein und im gemischten Chor „Hot Stones“ aktiv. Zudem bin ich in weiteren Vereinen förderndes Mitglied. 

Für Reil wünsche ich mir eine bessere Kommunikation und das mehr miteinander als übereinander geredet wird. Begonnene Projekte müssen endlich angepackt und vollendet werden. Ich werde mich immer für ein liebens- und lebenswertes Reil einsetzen. 

 



 

Nicole Schmitt

38 Jahre alt, verheiratet und ich habe zwei Töchter im Alter von 10 und 6 Jahren. In Reil lebe ich schon mein ganzes Leben. Hier habe ich gebaut und bin fest verwurzelt. Aktiv bin ich im Sportverein, Karnevalsverein und bei Wein am Fluss. Ich bin Vorsitzende im Elternausschuss des Kindergartens sowie 2. Vorsitzende im Förderverein Grundschule und 2. Vorsitzende im Schulelternbeirat. Ich unterstütze als Fahrerin das Ehrenmobil. In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, unternehme viel mit meiner Familie und reise gerne. Auch meine Kinder Bella und Fina sind im Reiler Dorfleben schon aktiv. Sie spielen Fußball in der JSG, sind in der Minigarde und in der Piccologarde, beim Kinderchor und in der Bambinifeuerwehr. Unsere Heimat soll weiterhin attraktiv für jung und alt bleiben, dass auch meine Kinder mal in unserem Dorf alt werden. Ich möchte mich stark machen für die Kinder, Jugendliche aber auch für unsere Vereine und das Dorfleben. Wünschen würde ich mir für die kommende Amtsperiode eine bessere und schnellere Kommunikation, Ausführungen von Beschlüssen und die Beteiligung der Bürger, denn gemeinsam kann man mehr erreichen. 

 

 

 

 

Heinz Butzen

Dipl. Spark.Betriebswirt i. R., Aquarellmalen, Atelier in Reil,
Kunstprojekte, 2. Beigeordneter, Vorstand Ortverein u. VG der SPD,  ehrenamtl. Tätigkeiten: Festausschuss, Freiwilligen-mitmachtag, Projektleitungen (Homepage), Zukunftswerkstatt, 
Dozent VHS Traben-Trarbach, wie viele hier
"mit dem halben Dorf verwandt".
 

 

Schwierige Themen

Obwohl teuer bezahlte Studien vorliegen, gibt es keinen Fortschritt zum Starkregenschutz, Digitalausbau und Entwicklung von Bauplätzen auf Kuhlert. Die Projekte sind schwierig und langwierig und müssen daher mit liebenswürdiger Hartnäckigkeit vorangebracht werden, 

ansonsten sind wir nicht mehr zukunftsfähig. 
 

Unsere Jugendlichen wünschen sich zu Recht einen Basketballplatz. Das darf nicht erneut einfach abgeschmettert werden. 

Straßenverkehr

Durch Land- und Kreisstraßen ist Reil zu einem Durchfahrtsort für immer stärker werdenden Ausflugsverkehr geworden. Außer Krach und Gestank haben wir weitgehend nichts davon. Das belastet vor allem an Wochenenden stark die Lebensqualität aller Anwohner. Hier sollten wir unsere Möglichkeiten zur Verbesserung erkunden. 

Feiern in Reil

Unser bei uns, unseren Gästen und in der Region sehr beliebtes Straßenweinfest ist nach Corona einfach untergegangen. Zu viele neue Auflagen konnten nicht mehr erfüllt werden. Dazu gibt es inzwischen wieder Erleichterungen. Ein Neustart unter Federführung der Gemeinde könnte realisierbar sein. 
Für die Zusammenarbeit im Gemeinderat wünsche ich mir sehr gute Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger unseres Dorfes; keine Politik. 

Infrastruktur

Mit den Straßen, Bussen, Bahn und Glasfaserausbau ist Reil
in größeren Infrastrukturen eingebunden. Viele Entscheidungen darüber werden auf Ebene der Verbandsgemeinde und des Kreises getroffen.
Daher müssen wir mit unseren Interessen dort vertreten sein.
Kandidatinnen und Kandidaten unserer Liste bewerben sich
auch für diese Räte.
Stimmen für sie, sind Stimmen für Reil.
Reiler in den Rat der Verbandsgemeinde und in den Kreistag wählen!

Sarah Banach

 Ich bin 39 Jahre alt und Mutter von zwei Töchtern (5 und 10 Jahre alt). Wir wohnen gerne in Reil. Beruflich leite ich das Qualitätsmanagement der Mineralbrunnen Nürburg Quelle. Mit Freude engagiere ich mich als 1. Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Reil e.V. In meiner Freizeit gehe ich gerne mit meiner Familie wandern und fliege schon viele Jahre Hubschrauber.

Ich denke, dass im Gemeinderat einiges bewegt werden kann. Diese Möglichkeiten möchte ich wahrnehmen und stelle mich zur Wahl. Mir ist das Leben in unserer Gemeinde sehr wichtig und ich habe Lust, mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Gerne würde ich mich weiterhin für den Erhalt unserer Dorf-Grundschule einsetzen. 

Wichtig finde ich ebenfalls eine gute Kommunikation im Gemeinderat, sowie die Einbindung interessierter Bürgerinnen und Bürger an der Dorfpolitik. 

Nur gemeinsam kann viel bewegt werden. 

Axel Schnitzius

30 Jahre alt und verheiratet, wohne mit meiner Frau in Reil. Ich habe 2021 meinen Meister als Installateur- und Heizungsbauer erfolgreich abgeschlossen. Ich bin seit fünf Jahren im Reiler Gemeinderat tätig. Zudem engagiere ich mich als Feuerwehrmann AGT in der Freiwilligen Feuerwehr Reil, spiele Fußball für unseren TuS Reil.  Vorstandsmitglied bin ich im Karnevalsverein Reil und im Jugendclub Reil. Seit zwei Jahren unterstütze ich den Festausschuss für die Planung des Reiler Weinfestes (Wein am Fluss). Ich wünsche mir für die kommende Amtsperiode, dass wir Reil für alle Altersklassen attraktiv gestalten und die Kommunikation unter den verschiedenen Gremien verbessern, damit Ideen schnellstmöglich gemeinsam umgesetzt werden. 

 

 

Kinder und Jugendliche 

 

-          Der Kindergarten Reil ist für unsere Kinder im Ort der erste Schritt zur Bildung für ihre Zukunft. Damit die Familien und Kinder sich in der Einrichtung wohlfühlen, sollte diese für die kommenden Jahre renoviert werden. Die WC-Anlagen sind eines der wichtigsten Themen. 

 

-          Die Angebote im Ort für die Kinder und Jugendlichen sollten verbessert werden. Die Kinderspielplätze Mosel und Kuhlert sollten für die kommenden Jahre ein sicheres Spielen ermöglichen. Ideen und Angebote der Jugendlichen, wie z.B. der Basketballplatz, sollten wahrgenommen und schnellstmöglich umgesetzt werden. 

 

Gestaltung des Ortes

 

-          Man muss sich Gedanken darüber machen, wie Reil in den kommenden Jahren sich an der Mosel und im Tourismus präsentieren möchte. Das Moselvorgelände mit seinen Wiesen, Wegen, dem Spielplatz, Bootsanleger, Gastronomien bietet viele Möglichkeiten. Damit diese auch in Zukunft genutzt werden können, müssen dringend die Ablagerungen, die jährlich mit dem Hochwasser angespült werden, abgetragen werden. Die entsprechenden Gutachten sind erstellt und müssen nur angewendet werden. 

 

Infrastruktur

 

-          Das Dorf muss sich für die Zukunft weiterentwickeln. Die Haushalte werden immer moderner und benötigen dementsprechend auch mehr Strom, Internet und Wasser. Die Versorgung für unsere Einwohner im Ort muss unbedingt sichergestellt werden. Das Starkregenkonzept muss in den nächsten Jahren umgesetzt werden, damit die Ereignisse der Ahr sich nicht bei uns wiederholen. 

 

 

Bastienne Engels-Burg

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (12 und 9 Jahre alt). Hauptsächlich bin ich mit der Gästebetreuung und der Mitarbeit in unserem Ferien-Weingut beschäftigt. Daneben habe ich den Reiler Strickkreis ins Leben gerufen, der sich seit zwei Jahren von November bis April alle 14 Tage für 2 Stunden mittwochs abends in unserer Probierstube trifft. Bei Interesse gerne melden! 

Weiterhin bin ich im Förderverein der Reiler Grundschule als Schriftführerin tätig. In meiner wenigen Freizeit liebe ich es, zu stricken und wann immer möglich gehe ich gerne in Traben-Trarbach paddeln. 

Mein Studium als Diplom-Umweltwissenschaftlerin habe ich 2009 abgeschlossen und anschließend die Lehre zur Winzerin im Jahr 2011. 

Mitglied in der SPD bin ich seit 1998 und immer noch überzeugt, dass das sozialdemokratische Denken die richtige Basis ist. 

Seit 2009 wohne ich in Reil und möchte den Ort für Jung und Alt sowie für Gäste und hier Lebende attraktiv mitgestalten. 

Zu erreichen bin ich unter [email protected] 

 Als Diplom-Umweltwissenschaftlerin lässt mich insbesondere das Thema Starkregen- und Hochwasserschutz nicht los. 

Als Mutter möchte ich natürlich, dass es auch unseren Kindern und der Jugend im Dorf gut geht und sie sich hier wohl fühlen. 
  

Neben meinen persönlichen aus dem Studium resultierenden Interessen am Hochwasserschutz und der uns zukünftig begleitenden Starkregenproblematik, liegt mir der Umweltschutz sehr am Herzen. Ich versuche daher die Wege im Dorf so oft wie möglich mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen. Gerne würde ich auch die Jugend in unserem Dorf stärken und vermehrt in die Entscheidungsfindungen einbinden. Weiterhin bin ich für alle kreativen Ideen dankbar, die unser Dorf voranbringen und werde diese mit Rat und Tat unterstützen. 

 

Ökologie und Ökonomie

Die Umwelt und das Geld werden oft als Gegner hingestellt.
Dieser Polarisierung müssen wir uns nicht anschließen.
Es gilt für unser Dorf, einvernehmliche Lösungen zu finden.
Umweltgerechte Landwirtschaft, Wohnen, Verkehr und Tourismus sollen weiter entwickelt werden. Unser schönes Dorf im schönen Moseltal soll natürlich erhalten bleiben.

Harald Steffens 

62 Jahre alt, verheiratet und ich habe drei Kinder. Seit 1990 wohne und lebe ich hier in Reil. 
 
Mit meiner Frau führe ich das Weingut Steffens-Keß, ein kleines Rieslingweingut. Wir arbeiten seit 1982 nach ökologischen Kriterien (ECOVIN). 
Ehrenamtlich bin ich seit Jahren in der Gemeinde aktiv. Neben kleineren ehrenamtlichen Aktivitäten liegt der Hauptschwerpunkt meiner Arbeit in Reil als Ratsmitglied im Gemeinderat, Verbandsgemeinderat und als „Ortsbauernpräsident“ des örtlichen Winzerverbandes. 
Ich habe Reil als lebens- und liebenswerte Gemeinde kennen gelernt und möchte mich mit meinem ehrenamtlichen Engagement dazu beitragen, dass es auch in der Zukunft so bleibt. Schwerpunktmäßig liegt mein Engagement für die Zukunft von Reil berufsbedingt im Weinbau, dem Starkregenkonzept und der Umwelt. 

Christiane Thomas


 
Seit 33 Jahren lebe ich in Reil und über mehr als 20 Jahre war ich in unserem ortsansässigen Betrieb durch Tankstelle, Fahrradverleih und KFZ-Werkstatt zu 100% eingespannt. Durch strukturelle Veränderungen wurde ich in meinem Zeitmanagement flexibler und habe so die Möglichkeit, mich ehrenamtlich zu engagieren. Mein Engagement bringe ich ein im Netzwerk „Saubere Umwelt und nachhaltiges Leben“(dorfübergreifend),  im Festausschuss unseres einmalig schönen Weinfestes „Wein am Fluss“, bei der Organisation des „Dreck weg Tag“ in Kombination mit MoselCleanUp und der jährlichen Elektroschrott-Sammelaktion und bei allem, was Umwelt/Klimaschutz und Nachhaltigkeit angeht. Diesbezüglich agiere ich als Sammelstelle für Zigarettenkippen und Wachsreste. Ich initiierte „Trödel &Wein“ und unterstütze „Glühwein & Kunst“. Das Schöne an all diesen Aktivitäten ist, eine tolle Gemeinschaft zu erfahren und dass unterm Strich immer ein positives Ergebnis steht. 
Einen Ausgleich zu meinem Alltag finde ich durch Sport oder bei gutem Essen und einem guten Glas Wein. Gerne mit guten Freunden und in netter Gesellschaft, aber genauso gerne alleine mit meinem Mann und Familie in entspannter Atmosphäre.
  

Ich stehe für ein modernes und zukunftsfähiges Reil. Dazu gehören für mich u. a. 

- Umwelt- und Klimaschutz 

- Entwicklung starker Dorfgemeinschaft, in Verbindung mit 

- Bürgerbeteiligung, z. Bsp. in Form von Bürgerversammlungen mit ehrlicher und offener Kommunikation 

- höhere Lebensqualität durch Entwicklung von Infrastruktur und Gestaltung des Ortsbildes 

 

 

Klimawandel

Der Klimawandel ist da. Jeder Winzer kennt seit Jahren die
Veränderungen in der Natur.
Zunehmend starker Regen bringt erweiterte Gefahren für
unser Dorf. Reichen unsere Vorkehrungen bei Hochwasser noch aus? Wann wird das Starkregenkonzept endlich um-
gesetzt?

Michael Heimes


 
Mittlerweile lebe ich mit meiner Familie bereits 33 Jahre in Reil und fühle mich von Anfang an sehr wohl. Als Rentner mit Lebens- und Berufserfahrung möchte ich mich für eine zeitgemäße und dorfgerechte Entwicklung der Gemeinde Reil einsetzen. 
  

Mein besonderes Interesse gilt den Freianlagen wie Friedhof, den Moseluferanlagen sowie den Flächen am Reiler Hals. Hier besteht in den nächsten Jahren dringender Handlungsbedarf. 

Des Weiteren müssen wir im Gemeinderat Prioritäten setzen und viele Ideen einbringen, um unseren finanziellen Spielraum für die Pflichtaufgaben der Gemeinde und dringend notwendige Investitionen zu gewährleisten.  

 

Alexa Strohschein

 

Mein Mann und ich sind 2016 von Frankfurt nach Reil auf den Heißen Stein gezogen. 

Ich bin seit zwei Jahren in Rente, ehem. Assistentin der Geschäftsleitung bei der internationalen Wirtschaftskanzlei Freshfields in Frankfurt. 

Meine Interessen sind Malen und Kunst, Life Coaching (psychologische Beratung), Singen im Chor, Nordic Walken. Ehrenamtlich habe ich seit Mai 2022 gemeinsam mit drei anderen Reiler Frauen Deutschunterricht für neu zugezogene Ukrainer gegeben. Ich bin Schriftführerin im Chor „Hot Stones“ und gehöre zum Festausschuss für „Wein am Fluss“. Ich bin (aktiv schauspielerndes) Mitglied im Reiler Theaterverein Moselblümchen und bin im Organisationsteam für Kunstausstellungen und Kunstprojekte in Reil tätig. Außerdem habe ich an der inhaltlichen Neugestaltung der Reiler Homepage mitgearbeitet. 

 

 

-          Altersgerechtes Wohnen in Reil 

 

Im ländlichen Raum haben Senioren wenig Möglichkeiten, die oft großen oder nicht barrierefreien Häuser in eine altersgerechte Wohnung zu tauschen. Viele würden gerne vor Ort bleiben und nehmen dafür so lange wie möglich allerhand in Kauf. 

Und darum gilt es, Alternativen zu finden. Ich kann mir entweder eine Hausgemeinschaft (Senioren- oder Mehrgenerationen Projekte) vorstellen, wo man vor Ort und mit Teilhabe am Dorfleben alt werden kann. Oder barrierefreier Wohnraum als Eigentum oder Miete direkt in Reil. Nach Bedarf und persönlicher gesundheitlicher Entwicklung könnten ambulante Betreuungs-Konzepte mit regionalem Pflegedienst Schritt für Schritt abgestimmt werden. 

Ich werde mich dafür einsetzen, dass ein Konzept zur Umsetzung erarbeitet wird. 

  

-          Medizinische Versorgung in Reil 

 

Seit mehreren Jahren schon gibt es keine Arztpraxis mehr in Reil. Das bedeutet, dass PatientInnen jeden Alters für einen Arztbesuch in die umliegenden Orte fahren müssen, oder das Ehrenmobil oder sonstige Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen müssen. 

Ländliche Kommunen wurden aktiv. Sie gründeten ein Medizinisches Versorgungszentrum. Hier arbeiten mittlerweile Ärztinnen und Ärzte zusammen, alle in Teilzeit, über den Umweg einer GmbH als Angestellte der Stadt. Das Angestelltenverhältnis sei für junge Leute attraktiv, Wohnraum erschwinglich. Und manchmal habe auch der Zufall geholfen. So möchte ich mich dafür einsetzen, gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Konzepte zu erarbeiten, wie die ärztliche Versorgung, vor allem in Reil, aufgestockt werden kann. 
 

-          Kunst in Reil / Kunstdorf 

 

Um unser Dorf noch attraktiver zu gestalten, eignet sich Kunst. Wir haben das Glück, dass in Reil, gemessen an der Größe des Ortes, eine hohe Künstlerdichte vorhanden ist, nämlich 9 Frauen und Männer, die nicht nur malen, Objekte aus verschiedenen Materialien herstellen, Holzskulpturen fertigen etc., sondern auch viele tolle Ideen haben. Angefangen von den Mitfahrerbänken bis hin zu öffentlichen Stromkästen und Kabelverteilerkästen, könnte man tolle Hingucker gestalten. 

Außerdem soll unser Ort mit häufigen Ausstellungen und Events Interessenten locken, was der ortsansässigen Gastronomie und den Winzern auch zugute kommt.